Depression und die Angst vor dem Aufstieg
„Geht es dir gut? Du lächelst so, als seiest du aus einem Tal entkommen.“ Fragt sie mich. Ihre Augen sind unruhig, als müssten sie in mir eine Bestätigung finden.
Ich kann ihr die Antwort nicht geben. Ohne mein Leid bin ich nackt vor ihr. Dann würde sie mich einkleiden: So, wie sie mich sehen will, so, wie ich sein soll. Und ich fürchte, mit meinem Aufrichten verlöre ich ihren Halt.
