Disclaimer — Zur Nutzung von zitrusrot.de
Hallo und herzlich willkommen auf unserer Webseite! Wir möchten dir ein paar wichtige Dinge mit auf den Weg geben, damit du dich hier wohlfühlst.
Zuerst einmal: Unsere Webseite bietet keine medizinische, psychologische oder sonstige Beratung an. Die Charaktere, die du hier triffst, sind fiktiv und erzählen ihre Geschichte aus ihrer eigenen Perspektive. Es kann sein, dass die Inhalte, je nachdem, wo du im Leben gerade stehst, dein Befinden beeinflussen, dein Erlebtes triggern oder dich tiefer emotional bewegen. Wenn du aktuell psychisch nicht so belastbar bist, nimm dir bitte Zeit für dich und pausiere das Lesen, wenn du es benötigst.
Die Informationen, Texte und Hinweise, die wir hier bereitstellen, sind nicht als medizinische, diagnostische oder therapeutische Beratung zu verstehen. Sie ersetzen weder ein Gespräch mit deinem Arzt noch eine professionelle psychologische Behandlung.
Im Notfall oder bei einer Krise ist es wichtig, sich Hilfe zu holen. Die Texte auf unserer Webseite sind als Geschichte – als Tagebucheinträge – zu verstehen und spiegeln die subjektiven Meinungen der Protagonisten wider — mit ihren begrenzten Erfahrungen. Diese Meinungen können von medizinischem oder sonstigem Fachwissen abweichen und haben nicht den Anspruch, das aktuelle Faktenwissen abzubilden.
Wenn du starke akute Krisen erlebst, wie zum Beispiel Drang zur Selbstschädigung, suizidale Gedanken oder schwere Panikattacken, zögere bitte nicht, sofort die 112 anzurufen.
Für psychologische Notfälle kannst du dich alternativ an die nationale Telefon-Seelsorge unter 0800 111 0111 oder 0800 111 111 wenden. Weitere Informationen findest du auch auf ihrer Webseite: https://www.telefonseelsorge.de/
Bei langfristigen psychischen oder gesundheitlichen Fragen empfehlen wir dir, einen Termin bei deinem Hausarzt oder einer Fachkraft, wie zum Beispiel einer Psychologin, Psychiaterin oder Therapeutin, zu vereinbaren.
Wir wünschen dir viel Freude beim Lesen und hoffen, dass du dich hier gut aufgehoben fühlst!
Hallo liebe Angehörige und Betreuer*innen!
Wenn Sie ein Familienmitglied oder Freund einer Person mit psychischer Belastung sind, denken Sie bitte auch an Ihr eigenes Wohlbefinden. Es kann wirklich hilfreich sein, sich professionelle Unterstützung zu holen, zum Beispiel durch Beratung, Supervision oder Therapiesitzungen, um Ihre eigene Resilienz zu stärken.
Fühlen Sie sich als Zu- und Angehöriger mal überfordert? Dann zögern Sie nicht, die Telefonseelsorge anzurufen. Je nach Kommune oder Region gibt es auch tolle Selbsthilfe-Angebote für Sie. Fragen Sie einfach mal bei Ihrem Gesundheitsamt oder in der Kommunalverwaltung nach.
Und falls Sie oder Ihr Angehöriger eine schwere psychische oder psychiatrische Krise erleben, die das Leben gefährden könnte, zögern Sie nicht, die 112 zu rufen. Auch für Sie sind die Ersthelfer:innen da!
Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass wir keine Verantwortung für die Folgen von Fehlverhalten oder der Nichtbeachtung von Notfall- oder Krisensituationen übernehmen können, die sich aus der Nutzung unserer Inhalte ergeben könnten.
Generell
Bitte betrachten Sie die bereitgestellten Ressourcen als zusätzliche Informationen von Betroffenen und Erfahrungsgeschichten im Rahmen des Erfahrungsaustausches, ähnlich wie in der Selbsthilfe. Sie sind kein Ersatz für qualifizierte medizinische oder therapeutische Betreuung.
Sollten Sie oder jemand in Ihrem Umfeld sich in einer akuten psychischen Krisensituation befinden, empfehlen wir Ihnen dringend, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Bitte beachten Sie, dass das Internet und insbesondere Social-Media-Plattformen wie Instagram, Facebook, TikTok und Co. viele irreführende Informationen enthalten können. Manchmal werden diese Informationen sogar genutzt, um aus dem Leid der Betroffenen und ihrer Angehörigen Profit zu schlagen, indem Produkte direkt verkauft werden. Dazu gehören auch Webinare, Newsletterabos oder Workshops.
Auch verwenden viele Plattformen Ihre Daten, also Ihre Inhalte und Reaktionen, für das Trainieren ihrer Algorithmen, das Training von Künstlicher Intelligenz oder zur gezielten Schaltung von Werbung. Dabei kommt es vor, dass Dritte auf ihre Daten zugreifen können und es auch Händler gibt, die auch ihre Daten an weitere Parteien veräußern können.
Prüfen Sie ihre gewählten Plattformen und wählen Sie Plattformen mit Bedacht. Dazu gibt es (europäische) Alternativen wie das Fediverse (unter anderem Mastodon) oder selbst gehostete Foren, die Privatsphäre und Datenschutz ernst nehmen.
Wenn Sie Inhalte wie Webinare, Workshops oder Apps nutzen möchten, sprechen Sie doch einfach mal mit Ihrer Hausärztin oder Ihrem Therapeuten darüber. Es gibt durch die Kassenärztliche Vereinigung (KV) und gesetzliche Krankenkassen geprüfte Apps fürs Smartphone als Hilfe zur Behandlung von psychischen Problemen, die sogar über ein Rezept verschrieben werden können.
Seien Sie also bitte vorsichtig, welche Informationen Sie im Internet preisgeben, besonders wenn es um psychische Krisen oder Probleme geht. Viele Angebote im Netz und in den sozialen Medien arbeiten mit Ihren Daten, dies auch, wenn Sie ein Bezahl-Abo haben. Überprüfen Sie regelmäßig in den Plattformen ihre Privatsphäre- und Datenschutzeinstellungen. Löschen Sie nicht genutzte Accounts oder auch, sofern möglich, alte Beiträge. Dazu gibt es Software, wie die von Palantir, die das Internet durchsucht, um auch von Ihnen ein Profil zu erstellen, falls Behörden oder andere finanzstarke Kräfte dies wünschen. Das könnte Ihnen zum Beispiel bei zukünftigen Arbeitgebern oder Versicherungen nicht unbedingt von Vorteil sein.
